Earth Day 2015 – Und was kann ich tun?

Heute am 22. April ist der weltweite Aktionstag „Tag der Erde“, der nun bereits zum 45. Mal stattfindet. Wir sind dazu aufgefordert, das eigene Konsumverhalten zu überdenken und unsere Umwelt mehr wertzuschätzen.

Unternehmen sind beim diesjährigen Motto „Cradle to Cradle“, also von der Wiege zur Wiege, aufgerufen, zukünftig intelligent zu produzieren. Produkte sollen hergestellt werden, die nach der Nutzung recycelt werden können, um daraus wieder neue Produkte herzustellen. Und Verbrauchsgüter sollten so umweltfreundlich hergestellt werden, dass man sie bedenkenlos in den Kompost werfen kann.

Aber was können wir als Einzelne tun? Mit vielen kleinen Schritten zum Ziel kommen!

  • Kein Fleisch essen (oder für die Omnivoren unter euch: deutlich weniger Fleisch essen) ist sehr gut fürs Klima! Denn Massentierhaltung produziert Unmengen von CO2.
  • Keinen Kaffee aus Kapseln trinken! Wir Deutsche produzieren jährlich rund 4.000 Tonnen Aluminium- und Plastikmüll durch Kaffeekapseln. Zudem ist die Herstellung sehr energieaufwendig: für 1 kg Aluminium (ca. 100 Kaffeekapseln) werden über 8 kg CO2 freigesetzt. Und ganz ehrlich: Der Kaffee in Kapseln ist viel zu teuer: Ein Pfund Filterkaffee kostet ca. 5 Euro. Im Vergleich dazu zahlt man für ein Pfund günstigen Kapselkaffee ca. 19 Euro und für Marken-Kapselkaffee ca. 37 Euro. Dann doch lieber das Geld in einen geschmacklich sehr guten Bohnenkaffee investiert, der zudem auch fair gehandelt wird (fairtrade-Logo). So profitieren auch die Kaffeebauern in den Anbaugebieten.
  • Regionale und ökologisch produzierte Produkte kaufen. Sie haben eine bessere Energie- und CO2-Bilanz. Aber auch saisonal einkaufen: Obst und Gemüse aus Treibhäusern belasten ebenso das Klima.
  • Kein Essen für den Müll: Jedes Jahr landen pro Kopf 80 Kilogramm Lebensmittel im Abfall. Das finde ich eine Schande! Bewusst und vorausschauend einkaufen, Reste wiederverwerten, am nächsten Tag aufwärmen oder kreativ ein neues Gericht daraus zaubern. Zum Beispiel: Aus übrig gebliebenen Pellkartoffeln werden Röstkartoffeln und gegebenenfalls daraus dann wieder eine Portion Kartoffelsalat fürs Büro.
  • Wer beim Kochen den Deckel auf dem Topf lässt, spart 1/3 der Energie.
  • Keine Plastiktüten verwenden, sondern lieber Stoffbeutel. Ich trage gerne meine bunten Statement-Stofftaschen durch die Gegend. Sie sind praktisch, sehen gut aus und haben nichts mehr mit den Jute-Beuteln aus vergangenen Tagen gemeinsam.
  • Sachen, die man nicht mehr braucht, verschenken oder auf einem realen/virtuellen Flohmarkt verkaufen. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass der Verkauf nicht mehr gut läuft. Aber man kann es ja probieren.
  • Elektorgeräte ausschalten, kein Stand-by Betrieb. Ladegeräte nach dem Gebrauch aus der Steckdose ziehen.

Wer seinen CO2 Fußabdruck berechnen will, kann das hier auf der WWF Seite machen: CO2 Rechner

Und wie sparst du CO2 ein? Hast du Tipps zum Recyceln von Produkten? Schreibe mir. Ich freue mich über Kommentare.

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