Vegane Landküche: Klassischer Grünkohl mit Kartoffeln

Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Rezept aufgrund des doch eher hässlichen Fotos hier veröffentlichen soll. Sämtliche Versuche, den Teller mit irgendwelchem Chichi aufzuwerten, scheiterten. Also sieht es aus wie es aussieht 😉

Wie ihr sicher wisst, ist Grünkohl sehr gesund. Bereits 100 g liefert den als täglich empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C! Außerdem enthält Grünkohl viel Vitamin A (für Augen und Haut), Vitamin E (gegen freie Radikale) und knochenstärkendes Kalzium. Also ein tolles Wintergemüse, das man sich in der Erntezeit zwischen Ende September und Februar öfters gönnen sollte.

Ich bereite Grünkohl eigentlich immer im Thermomix zu, denn durch das Dampfgaren im Varoma bleiben wichtige Nährstoffe enthalten und man kann gleichzeitig die Kartoffeln im Garkörbchen kochen. Das Gerät kocht und man selbst hat Zeit für etwas anderes. Die Zubereitung dauert insgesamt ca. 45 Minuten.

Grünkohl, vegan und mit Thermomix

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Champignon-Apfel-Ragout an Kartoffelstampf

Als ich letztens nach ein paar Tagen mit grippalem Infekt endlich wieder Appetit hatte, war das erste Gericht, auf das ich Heißhunger hatte: Pilze und Kartoffelstampf. Ich weiß nicht, ob in beiden besonders viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind, die gut gegen Erkältung sind oder ob mich so ein Kartoffelbrei „mit was dabei“ einfach an die Kindheit erinnert. Man wurde umsorgt und gehätschelt und es gab Brei – in allen Variationen. Aber ich schweife ab.
Dieses Rezept ist aus den Kinderschuhen rausgewachsen und bietet für Pilzliebhaber ein feines Gericht für eine Person. Die Menge ist aber auch ausreichend für zwei Personen, wenn man es als Zwischengang einplant. Die Zubereitungszeit liegt bei ca. 30 Minuten.

Champignon-Apfel-Ragout mit Kartoffelstampf
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Gnocchi mit Schwarzwurzeln

Neulich habe ich mal wieder in unserem gut sortierten Supermarkt das saisonale Gemüseangebot durchforstet, um Inspiration für meinen Kochtopf zu finden. Gefunden habe ich Schwarzwurzeln, die als typisches Wintergemüse, von Oktober bis April zu haben sind. Wahrscheinlich fristen die schwarzen erdigen Stangen aufgrund ihres unscheinbaren Äußeren ein eher unbekanntes Dasein. Jedoch verbergen sich darunter schneeweiße Stangen, deren Konsistenz ähnlich der von Möhren ist. Der Geschmack ist leicht nussartig und erinnert eigentlich gar nicht an Spargel, auch wenn manche dazu Winterspargel sagen.

Gesund sind Schwarzwurzeln auch noch: Sie enthalten viel Kalzium, Phosphor und Inulin. Letzteres ist ein löslicher Ballaststoff, der gut für den Fettstoffwechsel und die Darmflora ist. Also nix wie die Haushaltshandschuhe angezogen und die Stangen geschält! Aber leider genau da liegt der Knackpunkt! Der Milchsaft der Schwarzwurzeln färbt stark ab und hinterlässt klebrige Spuren auf der Haut. Zum Glück gibt es aber auch frische, bereits fertig geschälte Schwarzwurzeln vakuumiert zu kaufen.

Das Gericht ist mal wieder eines von der schnellen Sorte und ist in ca. 25 Minuten auf dem Tisch.

Gnocchi mit Schwarzwurzeln
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Vegane Senf-Dill-Sauce zu Spargel

Ich esse gerne Spargel. Spargel mit Kartoffeln und Sauce. Aber immer die gleiche Sauce? Ich brauche eine neue Option anstelle meiner veganen Alternative zur Sauce Hollandaise(*). Ein neues Rezept muss her! Also hin und her überlegt, was mir da so einfällt und mein Kühlschrank hergibt…

In meiner vor-veganen Zeit habe ich ab und zu gekochte Eier mit einer Senf-Dill-Sauce gegessen. Also warum die Sauce nicht vegan abwandeln? Und ich muss sagen: Sie schmeckt perfekt zu Spargel!

Vegane Senf-Dill-Sauce zu Spargel

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Rhabarber-Apfel-Konfitüre

Rhabarber gibt es noch bis Mitte Juni – also habe ich noch schnell das süßsaure Früchtchen in Form einer Konfitüre eingekocht. Wobei ich korrekt eigentlich von Gemüse sprechen müsste. Ja, richtig gelesen, Rhabarber ist kein Obst, sondern Gemüse.(*)

Für den süßsauren Morgengruß kann man den grünen wie auch den durchgehend rosa gefärbten Rhabarber nehmen. Geschmacklich macht das bei der Konfitüre keinen Unterschied, nur die Farbe ist dann halt entweder grün oder leicht rosa. Da in meinem Garten der grüne Rhabarber wächst, nehme ich diesen.

Rhabarber-Apfel-Konfitüre

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One Pot Pasta – Der Baukasten

Wer schon mal auf einem Campingkocher oder in einer minimalistisch ausgestatteten Ferienwohnungsküche gekocht hat, kennt das Problem: Was kocht man mit nur einem großen Topf oder nur einer Herdplatte außer Suppe, Eintopf oder Fertiggericht? Selbst für Nudeln mit einer Tomaten- oder Gemüsesoße hat man entweder zu wenige Töpfe oder Herdplatten!

Eine prima Abhilfe schafft hier die sogenannte One-Pot-Pasta, von der ihr sicherlich schon gehört habt. Das ist keine Erfindung von mir, aber mein Tipp für den nächsten Urlaub! 🙂
Das Prinzip der One-Pot-Pasta ist schnell erklärt: Einfach Nudeln mit allen Zutaten der Soße in einem Topf gemeinsam kochen. Das spart Zeit und Kochgeschirr!

Es gilt lediglich ein paar Punkte bei der Kochzeit und den Mengenangaben zu beachten. Bei zu viel Flüssigkeit gibt es Suppe, bei zu wenig wird es nicht gar. Kocht man zu lange, werden die Nudeln matschig. Das hört sich jetzt kompliziert an, es ist aber total einfach. Ich habe in der Zeitschrift FÜR SIE einen Baukasten gefunden, der eine prima Orientierung bietet:
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One Pot Pasta: Fusilli mit Zucchini & Champignons in veganer Sahne-Sauce

Die schnelle „alles in einem Topf“-Kochmethode funktioniert nicht nur mit Tomatensauce, sondern auch mit Sahne-Sauce – in meinem Fall vegane Sahne-Sauce. Noch etwas Gemüse dazu schnippeln, alles in einen Topf geben, zum Kochen bringen, ab und zu umrühren und knapp eine Viertelstunde später genießt man dampfende Nudeln auf seinem Teller!

One Pot Pasta: Zucchini-Pilz-Nudeln
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One Pot Pasta: Penne all´Arrabbiata

Eines meiner Lieblingsgerichte seit meiner Kindheit sind Nudeln mit Tomatensoße. Früher natürlich die milde Variante, aber jetzt darf die Soße scharf sein! Wie passend für all die italienischen Restaurants, in denen eine Soße „Arrabbiata“ meist auch die einzige vegane Variante ist, die man bestellen kann. Ich mag es allerdings nicht sooo scharf, dass es einem die Tränen in die Augen treibt.

Wie wäre es also heute mit einer selbstgemachten Penne all´Arrabbiata mit etwas Paprika und Zucchini? Alle Zutaten in einen Topf geben, zum Kochen bringen, ab und zu umrühren und knapp eine Viertelstunde später genießt man dampfende Nudeln auf seinem Teller!
Penne all´Arrabbiata
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Vegane Lasagne mit Schritt-für-Schritt Anleitung

Eine Lasagne ist kein Gericht, das man in zwanzig Minuten auf den Tisch gezaubert hat. Aber der Aufwand lohnt sich, denn der italienische Nudelauflauf ist soo gut!

Das Kochen bleibt meist an mir hängen, daher schreibe ich diesmal – nicht ganz uneigennützig – das Rezept in einer Schritt-für-Schritt Anleitung. Vielleicht werde ich zuhause mal eines Tages mit einer nachgekochten Lasagne überrascht? Und es ist natürlich für all jene eine Hilfe, die im Kochen (noch) nicht so firm sind. Ich drücke euch die Daumen. Gutes Gelingen!

Vegane Lasagne5

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